Almut Broemmel / GER

05 MAY 1935



Zu den leistungsstarken Ladys im Wurfbereich gehört seit Jahrzehnten Almut Brömmel - am 05. Mai 2010 wurde sie 75 Jahre. Almut Brömmel war die beste Leichtathletin, die der TSV 1860 München je hervorbrachte... so steht es in den Annalen dieses Vereins. Sie ist sicherlich eine derjenigen, die sagen kann: Ich war von Anfang an dabei - inzwischen über 60 Jahre lang.

Almut Brömmel war eine vielseitige Sportlerin, aber ihre große Liebe gehörte immer der Leichtathletik - insbesondere den Wurfdisziplinen. Bekannt wurde sie zunächst durch ihre 3 Deutschen Meisterschaften (offene Klasse) im Speerwurf (1955, 1956 und 1957). Zwischen 1954 und 1973 konnte Almut Brömmel sich insgesamt 17 Mal bei den Deutschen Meisterschaften im Speerwerfen platzieren: Zu ihren 3 Titeln verzeichnete sie 10 Vizemeistertitel und vier dritte Plätze. Nicht nur mit dem Speer, sondern auch mit dem Diskus kam sie auf insgesamt 36 Einsätze im Nationaltrikot.

1963 feierte Almut Brömmel ihren ersten großen internationalen Erfolg, als sie bei der Universiade in Porto Alegre/Brasilien Studenten-Weltmeisterin im Speerwurf wurde - zuvor, 1961, gewann sie bei der Universiadein Sofia/Bulgarien bereits die Bronzemedaille. Man könnte meinen, dass alleine diese Zeit (20 Jahre) und die damit verbunden Erfolge ausgereicht hätten, um für eine Biografie zu stehen.

Weit gefehlt - diese Bayerin stand danach als Dauerbrenner in allen Wurfdisziplinen in der Weltspitze. Auch die durch Dienstunfälle als Sportlehrerin entstandenen körperlichen Beeinträchtigungen haben sie nur kurzfristig auf die Zuschauertribüne verbannen können - das eine oder andere Mal nach einer OP.

Sie nahm an zwei Olympischen Spielen - 1956 in Melbourne und 1960 in Rom - sowie an zwei Europameisterschaften - 1954 in Bern und 1958 in Stockholm teil. 1956 startete sie sowohl im Speer- als auch im Diskuswerfen, 1954, 1958 und 1960 nur im Speerwerfen. 1954 in Bern, 1956 in Melbourne und 1958 in Stockholm schaffte sie mit dem Speer die geforderte Qualifikationsweite, kam aber anschließend über den Vorkampf nicht hinaus.

Ihr bestes Ergebnis erzielte sie in Stockholm, wo sie mit 48,85 m auf Platz 8 kam (nach damaliger Regelung zogen nur die besten 6 Werferinnen in das Finale ein). Mit ihren persönlichen Bestleistungen von 49,86 m im Diskuswerfen und 55,16 m im Speerwerfen, erzielt in den Jahren 1971 bzw. 1968, verabschiedete sie sich aus der offenen Klasse.

Man könnte sagen, dass der Übergang von der offenen Klasse in den Seniorenbereich fließend vonstatten ging, da sie bereits bei der WM 1977 in Malmö/SWE bei den Seniorinnen ihre erste Goldmedaille im Speerwerfen gewann - weiterhin gehörten die Disziplinen Kugel, Diskus und Speer zu ihrem "Grundkapital" bei den Meisterschaften.

Später, ab 1986 kam der Hammerwurf und darauf auch der Werfer-Fünfkampf hinzu; durch die Einführung des Werfermehrkampfes etablierte sich auch der Gewichtwurf als Einzeldisziplin.

Doch lassen wir sie nun selber zu Wort kommen, um ihren sportlichen Werdegang aus ihrer Sicht zu beschreiben.



Ein Leben für den Sport

Mein Sportlicher Werdegang

Als das erste von vier Mädchen sportlicher Eltern wurde ich früh mit dem Laufen, Springen und Werfen sowie dem Schwimmen bekannt gemacht. Die Mutter gehörte Anfang der dreißiger Jahre im Brustschwimmen zur deutschen Spitze. Als die Familie 1939 nach Münchberg/Ofr. umzog, wollte es der Zufall, dass der Sportplatz gleich hinter dem Haus und  das Schwimmbad nur 10 Minuten entfernt lagen. Als Kind und Jugendliche wollte ich zunächst alles, was Sport heißt, ausprobieren.

Beim TSV Münchberg begann ich mit dem Turnen, dem Handballsport und in der von den Eltern gegründeten Schwimmabteilung das Schwimmen. Im Winter folgte auf einer selbstgebauten kleinen Schanze das Skispringen, später ging es ins Fichtelgebirge zum Skilaufen, meist mit Schulkameraden.

Danach verbrachte ich ein Jahr (12-13 Jahre alt) in Irland bei Freunden meiner Eltern. Dort lernte ich weitere Sportarten schätzen - in der Schule Hockey und Tennis.

Erste Wettkampferfolge gab es im Turnen, Abfahrtslauf, Handball und Schwimmen sowie den ersten Ehrenpreis im Wasserspringen. Ein ehemaliger Artist hatte uns im Schwimmbad die Sprünge vom Brett und Turm beigebracht und auch das Bodenturnen.

Mit 15 Jahren gab mir ein Mehrkämpfer unserer Leichtathletikabteilung den ersten großen Auftrieb, so dass ich mit  Wettkämpfen im Lauf, Sprung und Wurf begann. Vor allem das Kugelstoßen und den Speerwurf beherrschte ich ich sofort relativ gut - das Diskuswerfen folgte ein Jahr später.

Für den Speerwurf und das Kugelstoßen gab mir mein Vater die ersten Tips. Ansonsten trainierte ich nach einem Sportbuch, das mir mein Vater aus Leipzig mitbrachte - eine Übersetzung aus dem Russischen.

Da meine Eltern beide sehr sportlich waren, die Mutter Deutsche Turnfestsiegerin im 200m-Brustschwimmen, mein Vater Fußball-, Schlagball- und Tennisspieler mit einigen Versuchen in der Leichtathletik, waren sie Vorbilder für uns Kinder.

Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten - 1952 wurde ich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sofort zweite im Speerwurf. Bis zum Abitur betrieb ich alle Sportarten, und erwarb mir dadurch eine gute Kondition.


1952 begann ich mein Studium in München und wurde Mitglied im TSV 1860 München. 1953 gewann ich meine erste Deutsche Jugendmeisterschaft im Speerwurf. Leider mußte ich 1954 wegen Ellenbogenbeschwerden länger pausieren.

Bis 1954 spielte ich noch Handball, schwamm zumindest bei Unimeisterschaften und trainierte Wasserspringen. Letzteres musste ich schnell wieder aufgeben, da ich im Winter an bösen Nebenhöhlenentzündungen litt. Wenn mir dann noch Zeit blieb, spielte ich Tennis.

Mehrfach gewann ich in den folgenden Jahren das Schleuderballwerfen bei Deutschen Turnfesten, sowie etliche Leichtathletik-mehrkämpfe und auch Schwimmenwettkämpfe. Diese ersten Erfolge in mehreren Sportarten gaben mir weiteren Auftrieb. Das Wintersemester 54/55 wurde in Innsbruck mit viel Skilaufen intensiv genutzt. Im Sommersemester ging es nach Köln, wo ich zum ersten Mal von einen Trainer, Herrn Rüßmann von der Sportschule Köln, betreut wurde. Er verbesserte meine Technik, so dass die Ellenbogenbeschwerden langsam abklangen. Die Erfolge blieben nicht aus: In allen drei Wurfdisziplinen schaffte ich den Endkampf: Platz 1 im Speerwurf, Platz 4 im Kugelstoßen und Platz 5 im Diskuswurf.


Zu dieser Zeit warfen wir mit Holzspeeren - bei Hochschulmeisterschaften zerbrachen mir einmal drei dieser kostbaren Speere. Das war für mich als Werkstudentin eine teure Angelegenheit, da ich sie mir selbst kaufen musste - Sponsoren gab es damals noch nicht. Ab 1954 ging es in allen drei Wurfdisziplinen stetig aufwärts, bis ich als erste deutsche Speerwerferin die damals begehrten 50m überwarf.

Den Deutschen Rekord verbesserte ich im Laufe der nächsten Jahre noch weitere 4mal bis ich von J. Neumann abgelöst wurde. Bei  Deutschen Meisterschaften konnte ich 20 Jahre infolge den Endkampf erreichen - dabei wurde ich 3x Erste und 11x Zweite. 1956 dann der Hattrick mit drei Endkämpfen. Bei Länderkämpfen war ich mit 36 internationalen Einsätzen lange in der Bundesrepublik führend.

Es ist mir unmöglich, die vielen errungenen Siege und Platzierungen bei Deutschen Hochschulmeisterschaften, Universiaden und Bayrischen sowie Süddeutschen Meisterschaften, noch nachzuvollziehen.

Als Teilnehmerin des Zeltlagers der "Diemjugend" 1952 bei Olympischen Spielen in Helsinki sah ich Dana Zatopek siegen. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, bereits 1956 selbst mit dabei zu sein. Verbunden mit dem Flug um die halbe Welt, wurde dies zu einem unvergesslichen Erlebnis. Allerdings auch, was den Wettkampf betraf, im negativen Sinne.


1960 in Rom schied ich leider schon in der Qualifikation aus. Die Vorbereitung mit dem Lernen fürs Staatsexamen sowie Mandel- und Blinddarmoperation hatten mein Training behindert. Als Mitfavoritin gehandelt, warf ich weit unter Wert und stand von da an auf der "schwarzen Liste" des Verbandes. Zur Vorbereitung trainierte ich damals in Münchberg im hohen Schnee, wobei ich mir den Anlauf erst freischaufeln musste. Wettkämpfe gab es in den Wochen vorher nicht. In Honolulu wurden wir total übermüdet zum Training gehetzt, so dass meine Probleme hier ihren Anfang nahmen.

Auch bei Europameisterschaften hatte ich nicht viel Glück. In Bern musste ich mit einem gerade verstauchtem Knöchel antreten, in Stockholm waren Qualifikation und Wettkampf so eng beieinander, sodass man gezwungen war, 5 Stunden in Bewegung zu bleiben.

Mein größter Erfolg war die Studentenweltmeisterschaft in Puerto Alegre mit einem Sieg über die damalige Weltrekordlerin Elvira Osolina. Damals wurde der Speerabwurf noch irgedwoauf den Rasen verlegt. Nachts zuvor hatte es geregnet, so dass sich in der Mitte des Anlaufes eine große Pfütze gebildet hatte. Da Osolina einen sehr schnellen Anlauf hatte, rutschte sie beim Abwurf in der Pfütze einen halben Meter weg, so dass der feste Stand beim Abwurf fehlte, und ihr Speer keinen optimalen Zug bekam.

Ich war für einen relativ langsamen Anlauf bekannt und lief zudem nicht mittig, sondern seitwärts des vorgeschriebenen 4m breiten Anlaufs an. Ich rutschte nicht, konnte meine Würfe normal abziehen, in allen sechs Versuchen.Mein Speer flog jedes Mal weiter. Ich habe nie verstehen können, warum sie immer den gleichen Fehler wiederholte, nämlich in der Pfütze abzuwerfen versuchte.

Letztlich kam ich auf eine für mich normale Weite, während sie weit hinter ihrer Bestleistung zurück blieb. Fast war ich geneigt, mich bei ihr zu entschuldigen.

*     *     *

Mein weiterer sportlicher Weg setzte sich, nach 20 Jahren in der offenen Klasse anders fort, als er noch einige Jahre zuvor vorausschaubar war. Das eigentliche Ende in der offenen Klasse, war nicht nur für mich, ein Anfang bei den Senioren - es ging fast  fließend weiter. Es war der Beginn des allgemeinen Seniorensports.

Mich reizte zunächst wieder der Schwimmsport, und zwar für den SV Kronach - meine Aktivität beschränkte sich überwiegend auf die Staffeln.

Über die vielen bayrischen, deutschen und internationalen Seniorentitel und -plätze habe ich mich immer gefreut, waren sie doch stets mit schönen Reisen und mit dem Wiedersehen mit alten Bekannten verbunden.

Letztendlich entschied ich mich dann jedoch für die Leichtathletik und dem artverwandten Rasenkraftsport. Im Rasenkraftsport gewann ich für den SV Preußen Erlangen jahrelang so manche deutsche Meisterschaft.

In der Leichtathletik ließ ich nur dann Seniorenmeisterschaften aus, wenn ich beruflich verhindert war - zumeist bei der Prüfungsabnahme für das Staatsexamen der Studenten. Ein Kuriosum dabei war, dass ich sogar zweimal zu einer WM anreisen musste (Turku 1991), da ich zwischendurch an einem Tag für drei Stunden(!!) Unterricht halten musste.

Schon relativ früh stellten sich bei mir die ersten ernsthaften Verletzungen ein. 45 Jahre als Sportlehrerin an Schulen und Sportzentren mit etwa 10 Dienst- und Dienstwegsunfällen gingen nicht spurlos an mir vorüber.

Da mir nach der vierten Knieoperation keine Diskus- und Hammmerdrehungen sowie das Angleiten mit der Kugel mehr möglich waren, ist das seitdem ein enormes Handicap für mich.

Nach einer weiteren Rückenoperation ging die Weite im Speerwurf enorm zurück und jetzt, nach einem totalen Knieersatz,  kann ich den Speer nur noch aus dem Stand werfen - verständlich, dass man sich manchmal fragt: Wozu noch Speer werfen - der Spaß früherer Jahre am Speerwerfen ist vorüber. Und doch lockt immer noch der Werfermehrkampf, meine Lieblingsdisziplin. Und es ist einfach noch schön, dabeizusein.

Durch den Sport hat man Freunde in Deutschland und aller Welt gewonnen und viele Länder kennen gelernt. Ich erinnere mich gerne daran, dass ich ein Vierteljahr in Australien bei Isabel Deneefe verbrachte, die ich 1956 bei den Olympischen Spielen in Melbourne kennen gelernt hatte. Zudem korrespondiere ichheute noch mit Inese Jaunzeme, der Olympiasiegerin von 1956 im Speerwurf, die mich auch schon in Augsburg besucht hat.

Neben meinem sportlichen Engagement hatte ich auch einige Ämter inne: Jeweils eine Zeit lang unterfränkische Lehrwartin, Ausbilderin in der Wasserwacht, Studentenvertreterin im ADH, Bayrische Speerwurftrainerin für die Frauen, Jugendwartin und Frauenwartin im BLV.

Bereits seit meinem 15. Lebensjahr habe ich Training für andere Athleten gehalten - zuerst beim TSV Münchberg, danach viele Jahre beim TSV 1860 München und später beim TSV Göggingen - und heute, mit 75 Jahren, habe ich fast einen Fulltime-Job mit 5x in der Woche und zusätzlich in der Saison der entsprechenden Wochenendbetreuung bei Sportfesten.

Allerdings ist es schön, die Erfolge meiner Athleten mitzuerleben. Besonders freue ich mich über "meinen" besten Speerwerfer, der derzeit im ersten A-Jugendjahr mit 65.09m in Bayern an der Spitze steht, und das, obwohl er in erster Linie Zehnkämpfer ist. Hier noch eine Kuriosität: Unsere komplette 10-Kampfmannschaft hat einmal in meinen alten Speerwerferschuhen mit dem Speerwurf begonnen - im wahrsten Sinne in meinen Fußstapfen!

Der Umgang mit der Jugend macht mir sehr viel Freude, auch wenn unsere Trainingsstätten in Augsburg unzureichend sind, da der Verein an "chronischem Geldmangel" leidet.

Da es zudem beim Nachwuchs im Verein (und nicht nur dort!) an der nötigen Leistungseinstellung fehlt, bestreiten viele Kinder und Jugendliche heute kaum noch Wettkämpfe.

Doch es muß nicht immer Spitzensport sein! Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen von der Straße weg sind, und durch den Sport eine andere Freizeitmöglichkeit kennen lernen und somit eine andere Ausgangsbasisweitere fürs Leben bekommen.


Almut Broemmel


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Eine Übersicht der wesentlichen Ereignisse und die weiteren sportlichen Erfolge erfolgt nun durch:

Wikipedia


Erfolge als Seniorin

In den frühen 1980er Jahren startete Almut Brömmel eine Karriere als Seniorin, wobei sie nicht nur im Speer- und Diskuswerfen,
sondern auch im Hammerwerfen und im Kugelstoßen erfolgreich war.

Ihre Bilanz ist beeindruckend:

Senioren-Weltmeisterschaften

  • 1977 in Malmö: GOLD im Speerwerfen
  • 1979 in Hannover: GOLD im Speerwerfen
  • 1981 in Christchurch: GOLD im Speerwerfen (43,16 m), SILBER im Kugelstoßen (12,39 m) und SILBER im Diskuswerfen (43,08 m)
  • 1983 in Puerto Rico :Gold im Kugelstoßen (10.09m), Gold im Diskuswerfen(40.86m) und Gold im Speerwerfen (37.96m)
  • 1989 in Eugene: SILBER im Diskuswerfen (38,30 m), BRONZE im Speerwerfen (34,48 m) sowie Platz 4 im Hammerwerfen (32,12 m)
    und Platz 5 im Kugelstoßen (11,20 m)
  • 1991 in Budapest (Halle): WELTMEISTERIN im Kugelstoßen (12,12 m)
  • 1991 in Turku: SILBER im Diskuswerfen (35,26 m), BRONZE im Speerwerfen (36,12 m), BRONZE im Kugelstoßen (11,90 m)
    sowie Platz 6 im Hammerwerfen (30,52 m)
  • 2005 in San Sebastian: BRONZE im Werfer-Pentathlon sowie zwei 4. Plätze im Hammer- und im Gewichtwerfen


Europäische Veteranenspiele und Senioren-Europameisterschaften

  • 1984 in Brighton: GOLD im Diskuswerfen (39,04 m), SILBER im Kugelstoßen (9,92 m) und BRONZE im Speerwerfen (36,78 m)
  • 1988 in Verona: BRONZE im Kugelstoßen (11,29 m) und BRONZE im Diskuswerfen (35,42 m)
  • 1990 in Budapest: zwei vierte Plätze im Kugelstoßen (11,48 m) und im Diskuswerfen (38,38 m) sowie ein fünfter Platz im
    Speerwerfen (35,12 m)


Meisterschaften im Werfer-Fünfkampf

  • 1989 Master's International Weight Pentathlon in Eugene: MEISTERIN (W50). Leistungen: Kugel 11,18 m, Diskus 35,20 m, Speer 32,28 m,
    Hammer 31,30 - Gewicht (7,5 kg) 13,80 m
  • 1990 Europameisterschaften in Pinkafeld: GOLD mit dem Altersklassen-Weltrekord (W55) von 4450 Punkten. Leistungen: Kugel 11,40 m, Diskus 36,30 m, Speer 31,80 m, Hammer 35,36 m, Gewicht (7,5 kg) 13,30 m; GOLD im Shotorama mit der Weltbestleistung von 42,99 m. Leistungen (Kugel):11,53 m (3 kg), 9,59 (4 kg), 8,13 m (5 kg), 7,37 m (6 kg), 6,36 m (7,25 kg)


Werferzehnkampf

  • 1990 in Mühlheim: EUROPAMEISTERIN (inoffiziell) mit der Weltbestleistung von 6394 Punkten. Leistungen: Kugel 11,52 m, Diskus 35,44 m, Speer 34,52 m, Hammer 31,19 m, Stein 8,62 m, Gewicht (5 kg) zweihändig 14,60 m, Gewicht (3 kg) einhändig 28,17 m,
    Keule (500g) 32,66 m, Kugel schocken (2,5 kg) 17,82 m


Im Jahr 1982 wurde sie in der Altersklasse W45 mit einer Weite von 39,50 m Deutsche Seniorenbeste im Speerwerfen. Hinzu kommen zahlreiche Titel als Bayrische Seniorenbeste im Speerwerfen, im Diskuswerfen und im Kugelstoßen. Almut Brömmel ist seit einigen Jahren erfolgreich für die Leichtathletikabteilung des TSV Göggingen 1875 e.V. als Übungsleiterin tätig.