Mein Weg mit dem Sport

Ich, Bernd Rehpenning, bin seit nunmehr 47 Jahren verheiratet. Meine 3 Söhne, Uwe, Jens und Hendrik, sind von mir an die leichathletischen Mehrkämpfe schrittweise herangeführt worden. Aus beruflichen Gründen und zu meinem Bedauern mussten sie zu Beginn ihrer jeweiligen Altersklassen auf eine weitere Teilnahme an Wettkämpfen verzichten. Jens hat sich als 3facher Norddeutscher Meister im Speerwurf noch am längsten im Seniorenbereich mit Gleichgesinnten messen können.

Für mich dagegen, geboren 1938, war der Sport Zeit meines Lebens ein ständiger Wegbegleiter.

Ich versuchte mich zunächst in mehreren Sportarten. Von 1949 bis 1965 waren dies Turnen, Tischtennis, Handball und auch ein wenig Leichtathletik - also recht gemischt betrieben und ohne allzu großen Ehrgeiz.

Danach, ab 1965, habe ich mich auf den Handballsport und der Leichtathletik festgelegt.

Nachdem die Zeit des Mehrkampfes, meine einzige Möglichkeit auch bei größeren Ereignissen ein wenig im vorderen Feld platziert zu sein, sich ab 1972 neben meinem Beruf als zu strapaziös erwies, spezialisierte ich mich auf die Wurfdisziplinen. Inzwischen 34 Jahre alt, wurde der Speerwurf
- mit einer Bestweite von 63,62 m - zu meiner "Paradedisziplin".

Es folgte der übergangslose Weg in den Seniorenbereich. Gerade zu dieser Zeit , ab 1975, begann sich der Seniorensport auch weltweit zu etablieren.

In Hannover erlebte ich 1979 meine erste Teilnahme an Weltbestenkämpfen (heute Weltmeisterschaften).


Alles war noch neu und in der Entwicklung begriffen. Aber dieser erste Eindruck hat mich überzeugt, von dem was Senioren, Masters oder auch Veterans, wie die unterschiedliche Bezeichnung im Laufe der folgenden Jahrzehnte gewählt worden ist, verbindet.

Seither sind mir 10 Welt- und 6 Europameisterschaften (4 Erdteile) in sehr guter Erinnerung geblieben - nicht nur wegen des Erfolges, sondern wegen der vielen Bekanntschaften und der Eindrücke in anderen Kulturbereichen (Japan, Neuseeland, Südafrika usw.).

Nach einer komplizierten Schulter-Operation habe ich im Jahr 2004 vom Speer auf den Diskuswurf gewechselt, um auch international dabei zu bleiben und diese vielen Bekanntschaften weiterhin pflegen zu können.

10 Monate nach dieser OP gab es den ersten Erfolg im Diskuswurf - eine Bronze-Medaille bei den Winterwurf-Weltmeisterschaften in Deutschland (Sindelfingen).

Nach einer weiteren Rücken-OP, zu Beginn des Jahres 2009, hoffe ich,
auch in den kommenden Jahren noch an internationalen Meisterschaften
teilnehmen zu können.

Mein Kontakt zu Euch wird mir durch diese Seite in Zukunft erhalten bleiben.
Europa-Meisterschaften 1996 in Malmö/SWE
WM in Durban/RSA 1997
WM in Eugene - USA 1989
Gibt es etwas Schöneres als Deutsche, Polen, Schweden, Dänen, Österreicher, Norweger, US-Amerikaner,
Südafrikaner, Engländer und Tschechen - eben die ganze Welt - friedlich vereint zu sehen?